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7 Schritte, wie du deine Wünsche mit Leichtigkeit umsetzen kannst

Von Arne Siebert

„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.“

– Gotthold Ephraim Lessing –

Vielen von uns fällt es schwer, sich zu verändern und seine Wünsche umzusetzen

Wir leben in unserer Komfortzone, die stark von unseren Gewohnheiten abhängig ist. Unsere Gewohnheiten sind über die Jahre hinweg automatisiert, wie zum Beispiel der Kaffee direkt nach dem Aufstehen oder das Zähneputzen vor dem Schlafen gehen. Die Automatisierung unseres täglichen Verhaltens hat einen unschlagbaren Vorteil: sie erleichtert uns das Leben! Wir müssen uns weder Gedanken über den Weg zur Arbeit machen, (denn dieser ist in unserem Kopf stark verankert), noch darüber, ob wir morgens unter die Dusche steigen. Wir tun es einfach – aus Gewohnheit.

Dank dieser Automatisierung müssen wir keine Entscheidungen treffen, was viel Energie spart.  Wenn wir allerdings eine Entscheidung zur Veränderung treffen, kostet es uns dementsprechend Energie und bedarf neben einer gewissen Anstrengung viel Motivation. Jedes Mal, wenn wir uns ein Ziel setzen, verlangt es nach einer klaren und eindeutigen Entscheidung dafür. Genau hier scheitern jedoch viele.

Das folgende Beispiel bezieht sich auf den Wunsch, abzunehmen:

Susi möchte unbedingt 20 Kilo abnehmen. Sie fühlt, dass es endlich wieder an der Zeit ist, mehr auf sich selbst und ihre Gesundheit zu achten. Die Hose kneift, sie fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Haut und ihre derzeitige Ernährungsweise ist nicht gesundheitsfördernd. Auch der Arzt merkte bereits an, dass der Körperfettanteil mit 42% das Risiko zu erkranken drastisch erhöht. Außerdem hat Susi unspezifische Gelenkschmerzen in den Knien und kann an einigen Tagen nur schwer laufen.

Da sie lange Zeit keinen Sport gemacht hat und sich in der Ernährungswelt nicht sonderlich gut auskennt, holt sie sich die fehlenden Informationen ein und startet kraftvoll in die Richtung des gewünschten Ziels. Susi ist motiviert und bemüht sich sehr, kauft gesunde Lebensmittel ein und geht täglich in das Fitnessstudio. Die ersten Tage funktioniert es gut. Sie hat sich allerdings etwas schnellere Resultate erhofft, sodass nach nur wenigen Wochen die Motivation sinkt. Abgenommen hat sie zwar, aus ihrer Sicht jedoch zu wenig.

Als sie nach zwei Wochen zu einer Grillparty eingeladen ist, ist sie fest entschlossen, sich gesund zu ernähren. Vor Ort verblasst diese Entschlossenheit: Es gibt Sekt und sowohl das Grillfleisch als auch die Bratwürstchen sehen so lecker aus, dass ihr das Wasser im Munde zusammenläuft. Zu Wort meldet sich der innere Schweinehund. „Ach Susi, nur ein Glas Sekt“; „Heute darfst du – morgen startest du wieder voll durch.“

Wer kennt das nicht? Ein riesen Unterschied liegt zwischen dem, was wir uns theoretisch vornehmen zu dem, was wir in der Praxis tatsächlich umsetzen. Susi gibt schließlich nach und lässt sich auf der Party gehen. Am nächsten Tag quält sie dafür das schlechte Gewissen und die Motivation ist im Keller. Sie ist enttäuscht von sich selbst und nimmt sich vor, den gestrigen Tag mit Sport auszugleichen – doch auch das setzt sie nicht wie geplant um. Susi gibt schließlich auf und isst in den kommenden Tagen wieder wie gewohnt. Sport schafft sie zeitlich auch nicht mehr, da aktuell so viele andere Themen Vorrang haben. Da war sie wieder, die Komfortzone…

Die Herausforderung

Veränderung ist oft mit Anstrengung und/oder Schmerz verbunden. Es fühlt sich nicht bequem an und kostet viel Kraft. Oftmals ist Schmerz allerdings nur gedanklicher Natur. Wir glauben dann, uns fehle etwas.

Beispiel: Ich bin ein Genussmensch. Mir fehlt etwas, wenn ich meine Schokolade nicht esse. Dieser Glaubenssatz führt dazu, dass uns tatsächlich suggeriert wird, dass etwas fehlt. Und das kann je nach Stärke der entsprechenden Gewohnheit mitunter auch Schmerz und Anstrengung verursachen.

  • Wenn wir uns nun verändern möchten und uns dem neuen Ziel widmen, sollten wir genau dort anfangen – bei den Gedanken. Denn Gedanken erzeugen Emotionen und Emotionen beeinflussen unsere Verhaltensweisen und somit Ergebnisse.
  • Situation – Gedanke – Emotion – Ergebnis // nebenher wird das Ganze im Gedächtnis verarbeitet

Folgende Aufgabe kann helfen, die Gedanken stark zu beeinflussen.

Schritt 1: Ziel definieren

Welches Verhalten / Welche Situation möchtest du unbedingt verändern?

Schritt 2: Schaden des alten Verhaltens herausarbeiten

Was sind die mit meinem Verhalten verbundenen Nachteile, wenn du genauso oder schlimmer als jetzt weitermachst? (Schmerz verstärken) Alle Punkte zu dieser Frage werden aufgelistet. Hierfür solltest du dir mindestens 5-10 Minuten Zeit nehmen.

Schritt 3: Nutzen des neuen Verhaltens herausarbeiten

Was sind die Vorteile, die dich erwarten, wenn du das gewünschte Ziel erreichst bzw. das Verhalten angepasst hast? Alle Punkte zur Frage werden aufgelistet. Hierfür solltest du dir mindestens 5-10 Minuten Zeit nehmen.

Schritt 4: Challenge erfinden

Nun überlegst du dir eine herausfordernde Aktion, die über mindestens 28 Tage erfolgt und konkret mit deinem Ziel verbunden ist. Wichtig ist hierbei, nur ein Ziel auf einmal anzustreben.

In unserem Beispiel von Susi, die den Wunsch hat abzunehmen, könnte das wie folgt aussehen: Susi nimmt sich vor, ab morgen mindestens 6000 Schritte täglich zu gehen. Sie bereitet die Challenge so vor, dass sie jeden Tag die 6000 gegangenen Schritte abhaken kann.

Schritt 5: Partner suchen und/oder für Verbindlichkeit sorgen

Suche dir einen Partner, der das gleiche Ziel verfolgt und führe die Challenge mit ihm gemeinsam durch. Das sorgt für Spaß am Veränderungsprozess und motiviert.
Solltest du keinen Partner finden, ist auch das in Ordnung. Sorge im Bekanntenkreis oder bei Freunden/ Familie dafür, dass sie dein Vorhaben kennen und verpflichte dich selbst (am besten schriftlich) das Vorhaben unbedingt zu erreichen.

Schritt 6: Belohnung

Definiere eine für dich großartige Belohnung, die am Ziel auf dich wartet. Das könnten zum Beispiel neue Laufschuhe, ein leckeres Essen beim Lieblingsitaliener, neue Kleidung oder ein Kurzurlaub sein. Etwas, das dich richtig motiviert. Hole jemanden ins Boot, der dich kontrolliert und ab und zu fragt, wie es mit deinem Vorhaben läuft.

Schritt 7: Vorbereitung treffen und Starten

Treffe nun die letzten Vorbereitungen. Wähle ein konkretes Start- und Enddatum für deine Challenge und STARTE durch!

Fazit

Durch die Beleuchtung deines Ziels und die Auseinandersetzung damit, wird dein Unterbewusstsein aktiviert und durch die Challenge und die Belohnung bist du stark motiviert dich zu verändern.

Worauf wartest du? Probiere es gleich aus und berichte mir gerne davon. Schreib mir eine E-Mail an info@siebert-pt.de. Ich selbst habe diese Technik schon oft sehr erfolgreich angewendet, was für mich immer wieder einen wahren Motivationsschub darstellt.

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„VERÄNDERUNGEN BEWEGEN!“

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