Achtsamkeit

Achtsamkeit – Sei gut zu dir selbst

In der Zeit kurz vor Weihnachten besinnen sich viele mehr auf sich und auf das Hier und Jetzt, nehmen die Momente mit den Liebsten bewusster wahr und lassen das Jahr Revue passieren. „Achtsamkeit“ ist das Stichwort der besinnlichen Tage, wenn sich das Jahr dem Ende neigt.

Was genau ist Achtsamkeit?

Achtsam sein, heißt den gegenwärtigen Moment bewertungsfrei und bewusst wahrzunehmen. Dabei bedeutet „bewusst“, dass wir uns entscheiden, unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, ohne uns ablenken zu lassen oder mental abzuschweifen.

Wie lässt sich Achtsamkeit von Konzentration abgrenzen?

Achtsamkeit kann klar von Konzentration unterschieden werden. Konzentration besteht darin, seinen Blick auf ein Objekt oder einen bestimmten Bereich zu fokussieren und die gesamte Aufmerksamkeit für diesen begrenzten Bereich seiner Wahrnehmung aufzuwenden. „Achtsamkeit“ hingegen , hat eine entgegengesetzte Ausrichtung. Der Fokus der Aufmerksamkeit wird nicht gezielt eingeengt, sondern vielmehr weit gestellt. Im Optimalfall ist dann eine „weitwinkelartige Aufmerksamkeitseinstellung erreichbar, die in einer umfassenden, klaren und hellwachen Offenheit für die gesamte Fülle der Wahrnehmung besteht.“ Im Personal Training stärken wir auf individuellen Wunsch diesen Fokus durch gezielte Übungen während der Trainingseinheiten.

Wirklich jeder kann Achtsamkeit lernen! – Übungen für den Alltag

Einige der nachfolgenden Übungen können dir unsere Personal Trainer bei Bedarf in den Trainingseinheiten beibringen. Diese lassen sich leicht in den Alltag integrieren und können dir helfen achtsamer zu werden. Nicht jede dieser Achtsamkeitsübungen wird für dich perfekt sein. Probiere aus, welche Übungen für dich gut sind und praktiziere sie regelmäßig.

Achtsamer Morgen:

Achtsamkeit fängt morgens an: Bleibe ein paar Minuten ruhig liegen oder setz dich an die Bettkante, ohne direkt zum Smartphone zu greifen.  Starte gedanklich den Tag. Was für Herausforderungen bringt der Tag mit sich? Worauf kannst du dich freuen? Somit begibst du dich schon früh am Morgen in eine Achtsamkeitsposition und startest bewusster in den Tag.

Mentale Auszeit:

Wenn dir alles über den Kopf zu wachsen scheint, nimm dir ungefähr 30 Sekunden Zeit, um dich dem Stress zu entziehen. Denke an positive Sachen, die dich zuhause erwarten oder eine Veranstaltung in naher Zukunft, auf die du dich besonders freust. Dadurch richtest du deinen Fokus auf etwas Positives.

Fehler akzeptieren und verzeihen:

Ein großer Teil der Achtsamkeit, besteht im „sich selbst verzeihen“. Dadurch schaffst du Distanz zu deiner Vergangenheit und fängst an, im Hier und Jetzt zu leben. Notiere, welche Fehler aus der Vergangenheit dich beschäftigen und welche Eigenschaften du an dir nicht magst. Wirf diese Zettel nacheinander in eine Box und sage dir laut oder in Gedanken „Ich verzeihe mir“. Vergangenes loszulassen und dich auf die Gegenwart zu konzentrieren, gelingt so viel einfacher.

Die Zeitlupe:

Übe eine Tätigkeit in Zeitlupe aus. Du entschleunigst damit alltägliche Dinge, die du üblicherweise vielleicht als eher stressig empfindest. Du kannst zum Beispiel langsam und ruhig deine Zähne putzen und dich komplett einem Moment hingeben, den du normalerweise nicht bewusst wahrnimmst.

Me-Time:

Nimm dir öfter bewusst Zeit für dich selbst. Wähle dazu einen Zeitraum in der Woche aus, an dem du dir selbst Gutes tust und den du zur „Me-Time“ ernennst. Sei es ein gutes Buch, ein leckeres gesundes Abendessen oder ein entspanntes Bad. Das fördert die Selbstliebe und trägt dazu bei, dass du gelassener wirst. Halte den Termin auch in deinem Kalender fest, damit du ihn nicht übergehst.

Achtsamkeit im Beruf

Achtsamkeit schützt vor Stress und Überforderung. Auch im Beruf setzt sich diese Erkenntnis immer stärker durch. Denn der achtsame Umgang mit sich und den Mitarbeitenden ist eine erfolgreiche Methode, der digitalen Informationsflut, dem steigenden Arbeitsdruck, den Digitalisierungsanforderungen und dem Zwang zum Multitasking entgegenzuwirken. Außerdem führt Achtsamkeit im Unternehmen zu weniger Fehlern, erhöhter Kreativität und größerer Zufriedenheit. Achtsamkeitsübungen und Achtsamkeitstraining können außerdem Burnout und psychischen Erkrankungen vorbeugen.

Achtsamkeitsseminare geben Führungskräften und Mitarbeitenden ein Werkzeug an die Hand, um mit den täglichen beruflichen Anforderungen besser umgehen können – mit Stress, Versagensängsten, inneren Blockaden und vielem mehr. Dank der gewonnenen Ruhe sind sie mutiger und kreativer. Das ganzheitliche Konzept bei Siebert Personal Training und Team ist auch auf Unternehmen im Rahmen gezielter BGM-Maßnahmen ausgerichtet.

Integration von Achtsamkeit in den Berufsalltag

Die drei „Warums“:

Bevor du eine Entscheidung triffst, solltest du dich selbst fragen „Warum tue ich diese Sache?“. Indem du drei Gründe für deine Tätigkeit suchst, entscheidest du bewusster und hinterfragst im gleichen Zug deine Gedanken. Damit du gezielter Entscheidungen bei der Arbeit triffst, kannst du diese Achtsamkeitsübung gut in deinen beruflichen Alltag integrieren.

Achtsamkeit auf der Arbeit:

Am Arbeitsplatz herrscht vermutlich das höchste Stresslevel, das es zu bekämpfen gilt. Um in einen sogenannten Flow- Zustand zu gelangen und dich vollkommen einer Aufgabe hinzugeben, solltest du ohne Störfaktoren und Unterbrechungen arbeiten. Bei wichtigen Aufgaben solltest du daher dein Telefon auf stumm stellen und E-Mail-Benachrichtigungen ausschalten. Wenn möglich, trage dir feste Konzentrationsstunden in deinem Kalender ein, damit alle Kollegen Bescheid wissen. 

Hast du Fragen zum Thema Achtsamkeit oder kennst jemanden, der beruflich gestresst ist und Personal- Training auf mentaler Ebene sucht? Dann melde dich bei uns!

Wir freuen uns von dir zu hören!

https://www.haufe-akademie.de/blog/themen/persoenliche-kompetenz/achtsamkeit-im-unternehmen/amp/

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit_(mindfulness)

https://www.powerful-me.de/achtsamkeit/achtsamkeitsuebungen/

https://www.zhaw.ch/storage/sml/upload/was-ist-achtsamkeit-zhaw-sml.pdf