Training in der kalten Jahreszeit – Tipps für Outdoorsportler Next item Alkohol – Genussmittel...

Training in der kalten Jahreszeit – Tipps für Outdoorsportler

Von Arne Siebert

Es ist dunkel, kalt und nass. Der Winter bringt viele Eigenschaften mit sich, die nicht gerade zum Outdoorsport motivieren. Mit welchen Tipps Dir das Workout im Freien einfacher fallen wird, liest Du in diesem Beitrag.

Der Wind pfeift kalt durch die regenbehangenen Bäume, die Fitnessstudios sind aufgrund der aktuellen Lockdown-Maßnahmen zum Coronavirus größtenteils geschlossen und Du hast keine Lust, Deine Schuhe zu schnüren und draußen aktiv zu werden?

Verständlich – Du bist mit der Einstellung auch bestimmt nicht alleine! Um den Schweinehund zu überwinden und trotzdem aktiv zu werden, bekommst Du hier ein paar Motivationshilfen und Tipps zum Outdoortraining!

Der Wind mag kalt sein, aber auch das hat seine positive Wirkung. Denn die frische Luft gibt Dir Energie und macht Dich wach! Außerdem bekommt Dein Immunsystem einen ordentlichen Boost. Du kannst durch die Wintersonne eine gute Portion Vitamin D tanken und bist für die nächste Erkältung gewappnet.

Safety first: Achte bei Deiner Sportkleidung darauf, dass Du von anderen gesehen werden kannst. Dadurch, dass die Sonne im Winter weniger zu sehen ist und es viel und schnell dunkel wird, können vor allem Jogger schnell übersehen werden. Trage daher am besten Kleidung mit Reflektoren oder ein mobiles Licht (z.B. als Stirnlampe) bei Dir.

Atmungsaktive Funktionskleidung ist für den Winter perfekt geeignet – gegebenenfalls auch im Zwiebellook. Der Schweiß wird optimal abgeleitet und du wirst während der Belastung weder überhitzen noch frieren.

Wasserdichtes Schuhwerk und ggf. Thermosocken halten die Bodenkälte und Nässe fern. Windbraker-Jacken schützen vor einem kalten Zug und auch die Ohren und vor allem den Hals solltest Du nicht vergessen. Es empfiehlt sich z. B. ein Schlauchschal. Diesen kanns Du beim Joggen etwas über die Nase-Mund-Partie ziehen, um die kalte Luft beim Einatmen etwas abzudämpfen.

Die richtige Atmung ist auch im Winter sehr wichtig. Am besten atmest Du durch die Nase ein, um die Atemluft ausreichend zu erwärmen und feucht zu halten, damit die Lungen nicht direkt mit der kalten und trockenen Luft zu kämpfen haben, die Du durch den Mund einatmest. Außerdem solltest Du ausreichend Wasser oder Tee zu Dir nehmen, um die Atemwegsschleimhäute feucht zu halten.

Aber Achtung: Keine Überforderung bei sehr niedrigen Temperaturen. Der Körper benötigt bei geringen Temperaturen oder sogar Minusgraden viel Energie, um sich warm zu halten, deswegen solltest Du jetzt nicht direkt Höchstleistungen abrufen, um Verletzungen zu vermeiden. Ein ordentliches Warm-up (sowie Cool-Down) ist sehr zu empfehlen, um die Muskeln, die bei den Temperaturen länger brauchen, um warm zu werden, leistungsfähig zu machen.

Mit den Tipps bist Du auf jeden Fall gut vorbereitet und Dein Outdoortraining kann jetzt starten – Nimm Dir Deine Lieblingsmusik mit und raus in den Wald, Park oder Garten. Viel Spaß!

Arne Siebert
Siebert Personal Training

Bewegen verändert.