Tracken - Warum dieses Tool bei der Abnahme wichtig ist

Tracken – Warum dieses Tool bei der Abnahme wichtig ist

Wie viele Kohlenhydrate stecken eigentlich in Kartoffeln und wie viele Kalorien hat Joghurt? Viele Menschen beschäftigen sich erst im Zuge einer Ernährungsumstellung mit den Nährstoffen von Lebensmitteln, ganz gleich ob eine Abnahme, Zunahme oder eine andere Ernährungsweise gewünscht ist. Warum „Foodtracking“ ein hilfreiches Tool dabei ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Die Mehrheit der deutschen weiß nicht, was sie mit bestimmten Lebensmitteln überhaupt zu sich nehmen. Und noch weniger, wie ihre tägliche Kalorienbilanz aussieht. Mit den Begriffen „Tracken“ oder „Foodtracking“ ist gemeint, dass man alle Nahrungsmittel, die man zu sich nimmt, ausnahmslos aufschreibt. Dabei werden vor allem der Brennwert (also die Kalorien) und die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Proteine festgehalten, um Rückschlüsse auf die Ernährung ziehen zu können. Durch das Tracken erhält man also einen detaillierten Überblick über die aktuelle Ernährungssituation.

Möchte man seine Ernährung anpassen oder hat sich im Zuge einer Diät für eine Ernährungsumstellung entschieden, ist das Tracken der Nahrungsmittel ein wichtiges Tool, um den Überblick zu behalten. Gerade zu Beginn des Trackens führt dies vielen vor Augen, wie es momentan um die eigene Ernährungsweise steht.

Foodtracking hört sich zuerst sehr mühselig an, aber mittlerweile gibt es viele Apps, die nahezu alle Lebensmittel führen und die Kalorien und Nährstoffe nach Eingabe selber zusammenrechnen. Yazio, Lifesum oder MyFitnessPal sind ein paar Beispiele für bekannte Tracking-Apps. Es wird sich auch nach einiger Zeit erübrigen, seine kompletten Nahrungsmittel listen zu müssen. Mit ein bisschen Übung kann man bald auch gut selber einschätzen, wie viel ein Lebensmittel wiegt und wie es sich ungefähr zusammensetzt.

Tracken bringt aber auch viele mögliche Fehlerquellen mit sich, die es zu reduzieren gilt. Demzufolge ist es sehr wichtig, folgende Tipps zu beachten.

Beim Eintragen oder Aufschreiben müssen ausnahmslos alle zugeführten Nahrungsmittel gelistet werden. Dazu gehören auch kleine Zwischenmahlzeiten, Süßigkeiten und Getränke die Kalorien enthalten.

Außerdem sollten die zugeführten Nahrungsmittel vor dem Verzehr abgewogen werden. Das hat mehrere Gründe. Zunächst sind nicht auf allen Nahrungsmittelverpackungen die Grammangaben angegeben, zum Beispiel bei losen Lebensmitteln wie Äpfeln oder Nüssen. Außerdem verschätzt man sich sehr schnell, was eine der größten Fehlerquellen darstellt. Denn 200 Gramm Kartoffeln sehen für jemanden, der sich noch nie mit dem Volumen von Nahrung beschäftigt hat, nicht unbedingt aus wie 200 Gramm. Die Nahrungsmittel sollten auch immer im Rohzustand abgewogen werden, also roher Reis anstatt gekochter Reis. Lebensmittel wie Reis oder Nudeln ziehen beim Kochen Wasser und sind im Nachgang schwerer als roh. Die Nährwerte ändern sich durch das Wasser aber nicht. In den Apps kann man die Grammangaben ganz einfach abändern und sie rechnet von selbst die dazugehörigen Werte aus.

Letzten Endes stellt das Foodtracking – vor allem mit Hilfe von Apps – ein sehr wichtiges Tool dar, um sich einen Überblick über zugeführte Kalorien und Nährstoffe zu verschaffen beziehungsweise die Kontrolle darüber zu behalten. So kann man eine gewünschte Abnahme erfolgreich und nachhaltig meistern.

Beitragsbild: Technologie Stock photos by vecteezy